| Im 2.Weltkrieg wurden große Mengen von Bomben
über dem Gebiet von Deutschland und Österreich abgeworfen. Betroffen
waren insbesondere Industriegebiete, Verkehrsknotenpunkte und Wohngebiete
der Großstädte. 1943-45 wurden z. B. über Österreich 80.000 t Bomben abgeworfen. In Deutschland waren besonders folgende Städte vom Bombenkrieg betroffen: Kampfmittelbergung / Kampfmittelräumung ist besonders für Berlin, Rostock, Dresden, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Schwarzenbek, Mannheim, Freiburg, Elbenau, Kiel, Durlach, Essen, Darmstadt, Neuss, Sambach, Hannover, Chemnitz, Eisenach, Bremen, Helmstedt, Ostwine, Rüsselsheim, Solingen, Augsburg, Mainz, Aachen, Würzburg, Jena, Zeitz, Ludwigshafen, Oranienburg, Fulda, Bamberg, Gotha, München, Regensburg, Nürnberg, Ingolstadt wichtig. Ca. 10- 15% der abgeworfenen Bomben waren Blindgänger und detonierten nicht. Auch nach 50-jähriger Lagerzeit im Erdreich sind diese Bomben noch immer eine große Gefahr. Ein weiteres Gefahrenpotential ergibt sich bei Blindgängern aus dem Sachverhalt, dass neben den reinen Sprengstoffen auch Sprengstoff-mischungen verwendet wurden. Weiterhin wurden infolge Rohstoffmangel Ersatzstoffe in die Bombenhüllen eingebracht, die in Verbindung mit Klebern, Lacken, oder Metallen unkalkulierbare chemische Reaktionen auslösen können. Auch dies erhöht die Gefahren zusätzlich.
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